Bezirksliga, 13. Spieltag
(pade)Es hat nicht sollen sein. Trotz bärenstarker erster Hälfte verliert die Reserve des HCW beim Spitzenreiter mit 37:28.
"In der ersten Hälfte wurde das, was ich vor dem Spiel in der Kabine angesprochen habe gut umgesetzt. Dass uns am Ende nach den letzten aktuellen Ereignissen die Kondition fehlt, ist klar, daran wollen und werden wir weiterhin arbeiten!", war Spielertrainer Thomas Gädtke nach dem Spiel relativ gefasst.
Er meinte die Hypothek, mit der die Strünkeder im Spiel beim Ligaprimus HSV Herbede anzutreten hatte. Mit dem reisenden Robin Hodde sowie dem erkältungsbedingten Ausfall Tim Rademachers fehlten der Westfalia schon zwei Spieler, die bisher in den letzten Wochen gut drauf waren.
Dennoch ging die junge Truppe bei der zu Hause verlustpunktfreien Spitzenmannschaft selbstbewusst und aggressiv zu Werke. Daraus resultierte dann auch der 16:16 Pausenstand, der so manchen dazu brachte, sich beim Blick auf die Anzeigentafel die Augen zu reiben.
Als dann zu Beginn der zweiten Halbzeit Phillipp Sondermann mit einer Verletzung am Knöchel raus musste, war das Maß an Rückschlägen voll. Der Westfalia fehlten letztendlich die Alternativen und die Kondition, den Ausfall eines ganzen Rückraums zu kompensieren. Der HSV nutzte das wie eine Spitzenmannschaft aus, und machte für sich einen Haken an das Spiel.
So bleibt dem HCW die eigene Heimserie, sowie auch im neuen Jahr die Aufgabe auch auswärts seine Stärken abzurufen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es dann am nächsten Samstag bei dem FC Erkenschwick.
HCW 2: Schupetta, Wiesner; Werner, Dzemski, Sondermann (8/1), Pfannenstiel, Gädtke (6), Schilling (6), Driesel (1), Lorenz (1), Orlowski (2), Pilski (3), Röhrle (1)
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