Newsletter #28

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Hallo liebe Handballfreunde,

für die Anhängerschaft des HC Westfalia Herne gibt es den Krimi an diesem Wochenende nicht erst am Sonntagabend um 20:15 Uhr- bei entsprechendem "Tatverlauf" müssen die Strünkeder gar noch sieben Tage warten, bis feststeht, wer der "Mörder" ist.
Abermals ist es einzig die erste Herrenmannschaft des HCW, die uns diesmal bereits am Samstag mit der "nötigen Dosis Handball-Spannung" versorgt. Der letzte Heimspieltag in dieser Landesligaspielzeit wird um 17 Uhr im Westring angepfiffen- und der kann noch zum Krimi werden.

In den eigenen Händen haben es die Mannen vom Trainergespann Stephan Krebietke und Rasmus Storkebaum trotz des deutlichen 29:18 Auswärtserfolges vor Wochenfrist beim damaligen Tabellenvierten ASC 09 Dortmund nur noch bedingt- selbst zum Siegen verdammt, müssen die Strünkeder noch nach Gladbeck schauen. Dort kämpft zeitgleich die Reserve des VfL mit Unterstützung aus dem Oberligateam um die Qualifikation für die nächste Landesligaspielzeit sprich Klassenerhalt- gegen Tabellenführer ATV Dorstfeld. Mit den zwei Punkten wäre dieses Ziel des VfL erreicht.
Der ATV hingegen benötigt nach der 24:24 Punkteteilung vom letzten Sonntag beim RSV Altenbögge-Bönen noch einen Punkt zum Meistertitel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga.

Womit wir auch im Westring sind. Eben jener RSV Altenbögge-Bönen -in der letzten Spielzeit noch am letzten Spieltag der Abstiegsrelegation entgangen- fordert nun die Westfalia zum Vergleich. Eben jener RSV, der in seinen letzten zehn Partien nur im Derby in Hamm mit einem Tor unterlegen war. Eben jener RSV, der mit dem 30:26 Erfolg im Nachholspiel am Donnerstagabend über den ASC 09 Dortmund triumphierte und nun Tabellenvierter ist. Eben jener RSV, der mit fünf unentschiedenen Partien für enge Spiele steht wie kein zweites Team der Liga.
Aber auch jener RSV, der sein drittes Spiel innerhalb von sechs Tagen gegen ein Top-Vier-Team zu bestreiten hat.

Völlig tiefenentspannt und unbeeindruckt von der spannenden Tabellensituation zeigte sich Ex-Nationalspieler Stephan Krebietke im Vorfeld der Begegnung: "Wir machen unser Ding und uns nicht verrückt!"- ganz im Stile des erfahrenen Kommissars. Wie dem Gast aus dem Kreis Unna beizukommen ist- diese Erfahrung hat die Westfalia beim 26:24 Hinspielsieg bereits erfolgreich sammeln können- mit der nötigen Konzentration über die volle Distanz. Der RSV wird jedenfalls erfahrungsgemäss auch auswärts über 60 Minuten von seinen Fans lautstark unterstützt- auch daher braucht die Westfalia die Unterstützung der eigenen Fans- mehr denn je...um im Idealfall (Sieg HCW und Gladbeck) am nächsten Wochenende in Dorstfeld klären zu können, wer der "Meistermörder" ist.

Viel Spass beim "Handball aus Leidenschaft" wünscht Euch

Euer Hallensprecher
Patti