1. Mannschaft: Heimspiel gegen den FC Schalke 04 2

1. Mannschaft

Von Manfred Scheibe, WAZ Herne

Die unglückliche Niederlage vor einer Woche gegen Borussia Höchsten hat beim HC Westfalia Herne keine negativen Auswirkungen hinterlassen. Nach wie vor ist die Mannschaft gewillt, mit Elan in die letzten fünf Aufgaben der Meisterschaftssaison zu gehen. Heute um 17 Uhr soll in der Westring-Halle auch der Heimvorteil eine Rolle spielen. Es wird kein Gedanke daran verschwendet, eventuell der abstiegsbedrohten Zweitvertretung des FC Schalke 04 Nachbarschaftshilfe zu leisten. „Wir werden uns einzig und allein auf unser Spiel konzentrieren und erneut das volle Leistungsvermögen abrufen. Hoffentlich mit mehr Glück und verbessertem Torabschluss“, haderte Trainer Robertas Cerniauskas mit den zuletzt ausgelassenen Großchancen. In der abgelaufenen Trainingswoche leitete am Dienstag der künftige Trainer Stephan Krebietke ein Sichtungstraining, und auch bei den beiden weiteren Einheiten war die Stammbesetzung nie komplett, doch sieht Cerniauskas keine Gefahr für seine eingespielte Truppe. Allerdings werden die Strünkeder den Gast keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Die Erinnerung an den klaren 33:24-Sieg darf nicht zum Leichtsinn führen. Schalke steht als Tabellenvorletzter mit dem Rücken zur Wand und wird sich mächtig ins Zeug legen. Um den ehemaligen Herner Jerome Barth haben die Schalker eine junge Mannschaft aufgebaut. Sollten aus dem Verbandsligakader des FC Akteure freigespielt worden sein, wird das den Gastgeber nicht beirren. Unabhängig davon weiß Schalke gefährliche Aktionen für die Rückraumspieler klug vorzubereiten. Der HCW tut gut daran, situationsbedingt im Innenblock rechtzeitig den Schritt nach vorne zu machen und den Kontakt zum Werfer zu suchen. Neben Christian Hamers wird auch Alexander Rödiger in der Herner Reserve auflaufen, demzufolge wie der verhinderte Maximilian Schilling fehlen. Robin Hodde bereitet eine Sprunggelenksverletzung Sorgen. Robertas Cerniauskas ist froh, dass die jungen Spieler Oskar Kostuj, Richard Sibbel und Alexander Schade den Kader wieder auffüllen. So kann 60 Minuten Tempo durchgezogen werden. Als dritter Torwart steht Daniel Ebereonwu im Kader.