1. Mannschaft: Vorbericht zum Heimspiel gegen die DJK Coesfeld

1. Mannschaft

Von Manfred Scheibe, WAZ Herne

Für den Meisterschaftsendspurt lautet das vorrangige Ziel des HC Westfalia Herne, die Körperspannung hochzuhalten und keine Laschheit aufkommen zu lassen. Das gilt insbesondere für die Begegnung heute um 17 Uhr (Westring-Halle) gegen die als erster Absteiger bereits länger feststehende DJK Coesfeld. Der Aufsteiger konnte mit den bisher erst drei errungenen Pluspunkten seine Landesligatauglichkeit nicht bestätigen. Im Hinspiel bereiteten die Coesfelder allerdings der Herner Westfalia große Schwierigkeiten und verpassten bei der 30:31-Niederlage nur knapp einen möglichen Heimerfolg. In solch eine Lage wollen Mannschaft und Trainerteam heute auf keinen Fall kommen. „Alles andere als ein deutlicher Erfolg ist nicht akzeptabel. Wir müssen die Konzentration hoch halten, uns gut vorbereitet zeigen und vor allem die erspielten Chancen besser nutzen als zuletzt in Lünen“, lässt Trainer Robertas Cerniauskas keine Kompromisse gelten. Aber nicht nur er will die erfolgreiche Saison noch sauber zu Ende bringen. Er appelliert an sein Team, den Absteiger ernst zu nehmen, Einsatz- und Laufbereitschaft zu zeigen und im Tempo über die gesamte Distanz nicht nachzulassen. In personeller Hinsicht gibt es bei den Strünkedern zwar einen kleinen Engpass, doch bereitet das Robertas Cerniauskas nicht wirklich Sorgen. Kai Schwitalski ist privat verhindert, Alexander Rödiger, Jan Carl Hildwein sowie Christian Hamers unterstützen weiterhin die Zweitvertretung im Abstiegskampf. Auf die Jugendspieler greift Cerniauskas nicht mehr zurück, um die Erfolge in den weiteren Qualifikationsspielen Senior, konnte am Donnerstag wegen einer Sprunggelenksverletzung nicht mit trainieren. Wenn er heute nicht einsatzfähig sein sollte, wird Daniel Ollesch neben Hannes Greger das Tor hüten. Die Strafwurfkatastrophe der Vorwoche, als insgesamt fünf Siebenmeter nicht ins Ziel fanden, darf sich nicht wiederholen.