2. Mannschaft: FC 26 Erkenschwick : HC Westfalia Herne 2 25:31 (10:12)

2. Mannschaft

Von Manfred Scheibe, WAZ Herne

Der wichtige Sieg im Abstiegskampf gegen einen Mitkonkurrenten könnte durchaus zu spät sein. Bei vier ausstehenden Spielen muss Westfalias Zweitvertretung weiterhin noch vier Punkte Rückstand wettmachen. Aber der Erfolg in Erkenschwick hält die Hoffnungen offen, zumal der direkte Vergleich zwischen diesen beiden Teams für die Herner spricht. Zu Beginn der Partie brauchten die Strünkeder einige Minuten, um sich auf die sehr robuste 6-0-Deckung des Gegners einzustellen. Das Spiel über die Außen wurde intensiviert, eine höhere Pausenführung durch eine unzureichende Torwurfquote jedoch vergeben. Nach dem Seitenwechsel baute der HCW mit erfolgreichem Tempospiel den Vorsprung permanent aus. Nur zwischen der 40. und 45. Minute legten die Herner eine kleine Verschnaufpause ein. Zehn Minuten vor dem Ende musste die Partie nach einem bösen Zusammenprall zwischen Sören Holzwarth und dem Ex-Herner Tobias Schlechtrimen für eine halbe Stunde unterbrochen werden. Beide Akteure mussten ins Krankenhaus, wo zum Glück keine Knochenbrüche diagnostiziert wurden. Mit genähten Platzwunden kamen beide Spieler noch einmal glimpflich davon. Von diesem Zwischenfall unbeeindruckt spielte Westfalia anschließend die Partie souverän zu Ende. Trainer Michael Lorenz war erleichtert: „Kompliment an alle Spieler für die tolle Mannschaftsleistung. Beide Torhüter hatten einen guten Tag, wobei Jan-Niklas König in der Schlusssekunde noch einen Siebenmeter parierte.“

HCW: Wiemers, König; Röhrle (9), Hamers (1), Holzwarth (7), Hinz (4), Rödiger (1), Rademacher (3), Hildwein (1), F. Oeing (1), Lorenz (4/3), Kahlen, N. Oeing, Beckmann, Pilski