2. Mannschaft: HC Westfalia Herne 2 : DJK Westfalia Welper 28:28 (13:9)

2. Mannschaft

Von Manfred Scheibe, WAZ Herne

Hätten sich die Herner im Laufe der Saison öfter so präsentiert wie im Heimspiel gegen Westfalia Welper, wären sie sicherlich nicht in diese prekäre Lage gekommen. Von Beginn an war der Tabellenletzte gegen den Favoriten tonangebend. Mit der Manndeckung für Welpers halblinken Haupttorschützen wählte Trainer Michael Lorenz das richtige taktische Mittel. Das Angriffsspiel der Gäste war entscheidend gehemmt, während die Strünkeder druckvoll nach vorne spielten und geduldig die Torchance vorbereiteten. Für den kurzfristig erkrankten Eric Lorenz sprang der halbwegs genesene Sören Holzwarth am Kreis ein. Besonders erfreulich war auch, dass die Außenangreifer eine gute Torwurfquote hatten. Rajen Wiemers war zudem hinter einer sich gut verschiebenden Abwehr ein sicherer Torwart. Nach vierzig Minuten lag der HCW mit 21:14 vorne. Als Tim Rademacher nach wiederholtem, ungeahndetem Foulspiel verletzt ausschied, wendete sich die Partie. Die Deckung wurde verwundbarer, und Welper glich binnen zehn Minuten aus. Die Endphase verlief dann dramatisch. Der Gast nutzte in den Schlusssekunden einen fragwürdigen Siebenmeter zum Ausgleich. „In der Deckung waren wir nicht mehr so konsequent. Insgesamt war es aber eine starke Leistung meiner Mannschaft“, hat Michael Lorenz die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben.

HCW: Wiemers, König; Röhrle (6), Pilski (2/1), Hamers (8), Hildwein (4), F. Oeing (5), Holzwarth (3/2), Rademacher, Hinz, N, Oeing