2. Mannschaft: HSC Haltern-Sythen 2 : HC Westfalia Herne 2 27:25 (13:13)

2. Mannschaft

Von Manfred Scheibe, WAZ Herne

Am letzten Spieltag ist dann doch die Befürchtung eingetreten. Westfalias Zweitvertretung muss nach der knappen Niederlage in Haltern den Gang in die Kreisliga antreten. Eine starke Aufholjagd hatte dem HCW noch eine Minimalchance zum Klassenerhalt eröffnet, die aber einen Sieg in Haltern erfordert hätte. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, obwohl die Strünkeder im ersten Abschnitt meistens zurück lagen. Kurz vor dem Seitenwechsel konnten sie aber einen Drei-Tore-Rückstand wettmachen und zum 13:13 ausgleichen. Die sehr offensiv ausgerichtete Abwehrdes Gastgebers konnten die Herner auch im zweiten Abschnitt einige Male gut überspielen und selbst mit bis zu zwei Toren in Führung gehen. Zwischen der 48. und 54. Minute gelang Haltern nach dem 18:20-Rückstand mit fünf Serientreffern der entscheidende Vorsprung. Jetzt konnte Westfalia nicht mehr Kontern, zumal die Probleme mit dem wurfgewaltigen Rückraum des HSC in den Schlussminuten anhielten. „Es war dennoch ein gutes Spiel meiner Mannschaft mit wenigen technischen Fehlern und einer guten Wurfquote. Aber Haltern war an diesem Tag nicht zu schlagen“, gestand ein enttäuschter Michael Lorenz ein. Dieser Abstieg hatte seine Ursache in den mäßigen Leistungen und leichtfertig vergebenen Punkten in der ersten Saisonhälfte. „Wir werden neu angreifen“, ließ der niedergeschlagene Co-Trainer Frederik Pilski keine Resignation erkennen. 

HCW: König, Wiemers; Hamers (2), Wolter (2), N. Oeing (3/1), Pflüger, Lorenz (2), Holzwarth, Rödiger (6), Röhrle (5/2), Urbach, F. Oeing, Hildwein (5), Hinz.